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Babylook kann Unf?lle verhindern helfen

07 September, 2007

Babys m?ssen laut Stra?enverkehrsordnung auf der R?ckbank mitfahren, in einer so genannten Babyschale.

Zumindest dann, wenn der Beifahrersitz durch einen Airbag gesichert ist. Vorgeschrieben ist au?erdem, dass die Babyschale entgegen der Fahrtrichtung montiert wird. So weit, so gut. Allerdings sieht die Fahrerin oder der Fahrer nicht mehr, was das Baby gerade so treibt: Durch die R?ckansicht der Babyschale ?ber den normalen R?ckspiegel wird eine Beobachtung verhindert. Die Bochumerin Iris Buttgereit hatte das gleiche Problem ? und entwickelte f?r ihre Tochter Allegra einen spezielles Spiegelsystem, das nun in Serie gefertigt wird.

Vom T?V gepr?ft

?Jede Mutter und jeder Vater will nat?rlich wissen, was der Nachwuchs gerade macht?, erz?hlt die 38-J?hrige. ?Und im Auto m?chte ich meine Tochter nicht nur h?ren, sondern auch sehen, um jederzeit zu erkennen, ob es ihr gut geht.? Vor allem bei l?ngeren Strecken habe sie sich immer dar?ber ge?rgert, dass der normale R?ckspiegel lediglich das Kopfteil der Babyschale zeigte und nicht das Baby. ?Ich bin dann immer rechts rangefahren und habe mich nach hinten gebeugt um zu sehen, was meine Tochter gerade anstellt?, erinnert sich Iris Buttgereit. Schlie?lich setzte Sie sich mit Freunden hin und baute den Prototypen des ?Babylook?. ?Damals nahm ich noch einen ganz normalen Spiegel?, so die erfindungsreiche Mutter weiter, ?den ich ?ber ein Klettband an einer Kopfst?tze der R?ckbank befestigte.? Inzwischen ist aus dem Prototypen ein ausgereiftes Spiegelsystem entstanden: ?Der Spiegel besteht aus einem unzerbrechlichen Kunststoff, das Klettband-Haltesystem ist T?V- und ?kotex-gepr?ft, h?lt auch starken Beschleunigungskr?ften stand und fixiert den Spiegel exakt in der Position, um das Baby ?ber den normalen R?ckspiegel immer im Auge zu haben.?

Babylook kann Unf?lle verhindern helfen

Dass der Blick in den Babylook-R?ckspiegel sogar schwere Unf?lle verhindern hilft, zeigt ein Bericht der Iserlohner Kreiszeitung. Demnach war ein 38-j?hriger Vater mit seinem Wohnwagengespann auf der Autobahn ins Schleudern gekommen, weil er sich nur kurz zu seinem auf der R?ckbank sitzenden Sohn umgedreht habe. Nach Angaben der Autobahnpolizei geriet das Gespann auf die linke Spur, der Wohnwagen schaukelte sich auf, prallte gegen die rechte Fahrzeugseite des VW-Bulis und riss ab. F?hrerlos geworden, schleuderte der Anh?nger ?ber den linken Fahrstreifen und kollidierte mit dem nachfolgenden Passat einer 42-j?hrigen Iserlohnerin. Durch den Aufprall wurde der Aufbau des Wohnanh?ngers total zerfetzt, Einzelteile flogen durch die Gegend, die Einrichtung verteilte sich ?ber die gesamte Fahrbahnbreite. Bei dem Unfall wurden zwei Frauen leicht verletzt. Sachschaden: rund 20 000 Euro.

Erh?ltlich ist ?Babylook? ?ber den Babyfachhandel, bei Hebammen oder direkt im Online-Shop unter
Babylook
Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 39,95 Euro.


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