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Fahrerassistent: Mit Assistenzsystemen zum unfallfreien Auto

26 September, 2011

Der Traum von einem Straßenverkehr ohne Autounfälle kann nach Einschätzung des Automobilzulieferers Continental auf absehbare Zeit Realität werden.

Helfen sollen dabei innovative Fahrerassistenzsysteme:

"Ich glaube fest daran: Wir werden irgendwann Autos fahren, mit denen wir keine Unfälle haben können", sagte Ralf Cramer, Vorstand und Leiter der Division Chassis & Safety, gegenüber den "VDI Nachrichten". "Dann sind die Systeme technologisch so weit ausgereift, dass gar kein Unfall mehr passieren kann."
Der Conti-Manager sieht sein Unternehmen bei der Entwicklung solcher Sicherheitssysteme im globalen Vergleich ganz vorne. "Ich würde sagen, wir haben in Sachen Safety/Sicherheit das weltbeste Portfolio." Beschleunigt werden soll die Markteinführung solcher Sicherheitssysteme durch skalierbare Baukastensysteme, die Kosten sparen.
Bereits einsatzbereit sei beispielsweise eine neue Stereokamera, die den Sichtbereich vor einem Fahrzeug ähnlich wie zwei menschliche Augen dreidimensional erfasst. Zwei hochauflösende Kameras sind in einem Gehäuse hinter der Windschutzscheibe so nebeneinandergeschaltet, dass sie Objekte vor dem Fahrzeug ähnlich wie beim räumlichen Sehen des Menschen aus zwei verschiedenen Blickwinkeln aufnehmen. Auf diese Weise lasse sich Größe und Entfernung eines Objektes besonders gut berechnen, so Cramer. Das System könne dann frühzeitig den Abstandswarner aktivieren oder eine Notbremsung auslösen. mah/mid Bildquelle: Continental
Bildunterschrift: mid Frankfurt/Main - Kameras für Fahrerassistenzsysteme, wie sie beispielsweise Continental anbietet, können Fahrzeuge schon heute in der Spur halten. Eines Tages könnten sie nach Meinung des Zulieferers sogar für komplett unfallfreies Autofahren sorgen.


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