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Autolicht und Verkehrssicherheit

Scheinwerfer werfen heute fast weiße Blitze auf die Straße. Durch modernste LED-Technik verbreiten Autos jetzt ganz andere Lichtstimmungen als noch vor Jahrzehnten. An einem Fahrzeug von 1914 brannten in der Dunkelheit nur zwei schwache Funzeln. Da fuhren Autos aber auch nicht schneller als 30 km/h. Die

vorherrschende Beleuchtungstechnik beruhte auf Karbid – einfache Lampen mit einem Reflektor hinter einer Flamme, um das Licht nach vorne zu projizieren.
Doch bereits in den 20er-Jahren kam der erste technische Durchbruch: Durch regen Austausch zwischen Henry Ford und dem holländischen Unternehmer Anton Philips wurde die elektrische Fahrzeugbeleuchtung tauglich für den Massenmarkt. So war das T-Modell von Ford eines der ersten Fahrzeuge, die mit den Philips Halbwattlampen ausgestattet wurden.
Es folgten mit den kommenden Jahrzehnten Halogen-, Xenon- und LED-Licht. Neben dem Hersteller Philips, der jetzt sein 100-jähriges Bestehen feiert, bringen noch viele andere Firmen immer wieder Innovationen auf den Markt, darunter auch das traditionsreiche Unternehmen Hella, das schon Kutschen illuminierte. Die Fahrzeugbeleuchtung hat seitdem extrem zugenommen. Das geht mitunter so weit, dass Kritiker schon von „Licht-Müll“ auf der Straße sprechen. Aber auch die Verkehrssicherheit hat durch intelligente Licht-Lösungen zugenommen.
Lars Wallerang/Jutta Bernhard/mid mid/wal


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