Mit "Wheel Swap" macht Ford Auto- zu Radfahrern und umgekehrt
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Mit "Wheel Swap" macht Ford Auto- zu Radfahrern und umgekehrt

29 Mai, 2018

Immer häufiger kommt es in Städten zu Konflikten zwischen Auto- und Fahrradfahrern. Autobauer Ford startet mit dem

Projekt „Share the Road“ (teile die Straße) nun eine Kampagne, die dazu beitragen soll, die Sicherheit im urbanen Raum durch mehr Gemeinschaftlichkeit zu erhöhen (www.ford.de/share-the-road). Darüber hinaus zielt die Initiative auch darauf, Umweltverschmutzung und Staus zu reduzieren.

Zu diesem Zweck hat Ford eine ganz besondere Virtual-Reality-Erfahrung konzipiert. Das sogenannte „Wheel Swap“ (Rad-Wechsel) ermöglicht Autofahrern und Radfahrern, rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr aus der jeweils gegenüberliegenden Perspektive zu betrachten. Auf diese Weise lassen sich gefährliche Situationen simulieren, die im echten Leben sogar tödlich enden könnten. Erste Studien zeigen, dass fast alle Teilnehmer nach den gemachten Erfahrungen angaben, ihr Fahrverhalten künftig ändern zu wollen.

Wheel Swap ermöglicht es Autofahrern, aus der Sicht eines Radfahrers zu erleben, wie erschreckend es sein kann, wenn Autos zu dicht überholen, ohne zu blinken die Spur wechseln oder etwa Türen öffnen, ohne auf Fahrräder zu achten. Radfahrer können ihrerseits erleben, wie es für Autofahrer ist, wenn sie rote Ampeln überfahren, Einbahnstraßen in der falschen Richtung befahren oder riskant manövrieren.

Mehr als 1200 Menschen nahmen an den ersten Terminen in fünf europäischen Ländern teil. 70 Prozent der Probanden zeigten nach dem virtuellen Erlebnis eine größere Empathie gegenüber den jeweils anderen Verkehrsteilnehmern. Außerdem planten 91 Prozent, ihre Gewohnheiten auf der Straße zu überdenken, nur zwei Wochen nach Wheel Swap hatten 60 Prozent ihr Verhalten gemäß eigenen Angaben tatsächlich verändert. ampnet/jri


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