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Autobauer Ford simuliert Übermüdung

16 März, 2019

Weil Verkehrsunfälle die häufigste Todesursache bei Jugendlichen sind, integriert Autobauer Ford einen Simulationsanzug in das Fahrsicherheitstraining.

Der dritte Freitag im März ist dem gesunden Schlaf gewidmet. Dieses flexible Datum steht seit 2008 für den World Sleep Day (Welttag des Schlafes), der auf die Notwendigkeit erholsamen Schlafes hinweist. Ein von Ford in Auftrag gegebener "Sleep Suit" ermöglicht es, die Auswirkungen der Müdigkeit auf das Autofahren in einer sicheren Umgebung mit eigenen Sinnen zu erleben.

Der Anzug biete unter anderem eine spezielle Brille, um Mikroschlaf zu simulieren. Dabei handele es sich um eine unkontrollierbare Reaktion auf Müdigkeit, bei der man zehn Sekunden oder länger quasi blind fahre, selbst wenn die Augen noch geöffnet seien, so Dr. Gundolf Meyer-Hentschel, CEO des Meyer-Hentschel Instituts und Erfinder des Sleep Suits.

In Verbindung mit einer Smartphone-App kann die Brille so eingestellt werden, dass der Fahrer zunächst eine halbe Sekunde lang nichts sieht, dann für immer längere Zeiträume, bis zu zehn Sekunden.
Zusammen mit speziell entwickelten Manschetten vermittelt der insgesamt 18 Kilogramm schwere "Schlafanzug" einen Eindruck von der Beeinträchtigung beim Autofahren durch Schlafmangel.

Weil Verkehrsunfälle die häufigste Todesursache bei Jugendlichen sind, integriert Ford diesen Simulationsanzug in das kostenlose Fahrsicherheitstraining "Vorfahrt für Deine Zukunft", einer Initiative für junge Autofahrer im Alter von 17 bis 24 Jahren. ampnet/deg


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