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Geisterfahrer: Warten, bis der Spuk vorbei ist

Geisterfahrer sind der Autobahn-Albtraum schlechthin: Kommt einem auf der eigenen Spur ein Auto entgegen, heißt die oberste Autofahrerpflicht: Ruhe bewahren und rechts rüber. Hier weitere Tipps, wie man Horror-Unfälle vermeiden kann.

„Achtung Autofahrer, auf der A 3 kommt Ihnen …“: Wenn diese Durchsage die schmissige Melodie im Autoradio unterbricht, ist allerhöchste Vorsicht geboten. Schätzungsweise fünf mal pro Tag wird auf deutschen Fernstraßen der Albtraum eines jeden Autofahrers wahr: ein Falschfahrer, der einem auf der eigenen Fahrspur entgegenkommt. Kommt es zu einem Unfall mit einem „Geisterfahrer“, sind die Folgen oft schwerwiegend.

Wer einen Falschfahrer auf sich zukommen sieht, muss in Sekundenbruchteilen reagieren. Die meisten Autofahrer erfahren allerdings schon vorher von der Gefahr: nämlich aus dem Verkehrsfunk. Die Deutsche Verkehrswacht rät daher, auf Autobahnen immer das Radio einzuschalten oder zumindest das an fast allen modernen Geräten eingebaute Traffic Programme
(TP) zu aktivieren, das automatisch das Musikprogramm unterbricht und aktuelle Verkehrsdurchsagen einblendet.

Wird ein Geisterfahrer auf dem Streckenabschnitt gemeldet, auf dem man unterwegs ist, sollte sofort auf die rechten Fahrspur gewechselt werden und auf keinen Fall überholen. Wer ganz sicher gehen möchte, verlässt die Autobahn bei der nächsten Ausfahrt und wartet, bis im Radio Entwarnung gegeben wird. Auf keinen Fall sollte man versuchen, auf eigene Faust den Geisterfahrer zum Anhalten zu bewegen. Ist man selber etwa durch einen unfallbedingten „Dreher“ unfreiwillig zum Falschfahrer geworden, empfiehlt es sich, das Auto an der Mittelleitplanke zum Stehen zu bringen und sich auf den Grünsteifen „zu retten“. Anschließend kann per Notruf die Polizei verständigt werden. Diese kann die Autobahn kurzzeitig sperren, damit das Auto gefahrlos gewendet werden kann. mid/mah Foto:Opel


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