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Die Top Ten Ausreden beim TÜV

08 März, 2011

Ausgestorben sind die guten, die schrägen und die skurrilen Ausreden keineswegs, wenn es darum geht, den angeschlagenen Zustand des geliebten Autos zu begründen. Hier finden Sie die Top Ten der häufigsten, respektive originellsten Ausreden:

50 Jahre TÜV-Plakette – 50 Ausreden
Historisches Durchstarten für sicheren Straßenverkehr im Jahr 2011: TÜV SÜD feiert 100 Jahre sichere Mobilität und seit 50 Jahren prangt die TÜV-Plakette als Ausweis des ordnungsgemäßen Zustands bezüglich der Verkehrssicherheit und Umweltverträglichkeit an den Kennzeichen der Autos auf Deutschlands Straßen. Unbestritten ist der überragende Beitrag der Hauptuntersuchung zur sinkenden Zahl von Unfalltoten in den vergangenen Jahrzehnten. Die Beziehung aus TÜV und Autofahrer zeichnet sich aber seit jeher durch eine hoch emotionale Komponente aus. Für TÜV SÜD Anlass, in seinen rund 300 Service-Centern die besten und schrägsten Ausreden zu sammeln, wenn dem „Heilix Blechle" Ungemach vom Prüfer droht. Herausgekommen sind: „50 Jahre TÜV-Plakette – 50 Ausreden".
Die Zeiten der großen Aufgeregtheiten an den Prüfstellen sind vorbei. Längst hat der Dienstleistungsgedanke an den TÜV SÜD Service-Centern Einzug gehalten, Termine werden online gebucht und in der Prüfhalle wird den Autofahrern erläutert, wo es dem Fahrzeug mangelt und wie dieser Mangel zu beheben ist.
Insbesondere bei Pflege, Wartung und Umbau von Freizeitfahrzeugen wie Cabrios, Oldtimer und Motorräder sind die Experten von TÜV SÜD zunehmend als Ratgeber gefragt.

Ausgestorben sind sie aber keineswegs, die guten, die schrägen und die skurrilen Ausreden, wenn es darum geht, den angeschlagenen Zustand des geliebten Autos zu begründen. Das jedenfalls ist das Resultat einer Befragung unter den TÜV SÜD Service-Centern in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Hamburg. Binnen weniger Tage sammelten sich über 200 Ausreden und Entschuldigungen im Mailordner. Dabei unterstreichen die eingegangenen Antworten nicht nur die besondere Beziehung des Autofahrers zu seinem Fahrzeug, sondern werfen zudem ein besonderes Schlaglicht auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Gerne verschanzt Man(n) sich angesichts des entdeckten Mangels hinter Frau: „Das ist das Auto meiner Frau". Aber auch die Frauen verbarrikadieren sich gerne hinter dem Klischee technischer Ahnungslosigkeit: „Mich hat mein Mann geschickt", „Mein Mann hat gemeint, dass ich vielleicht eher durchkomme als er", lauten gerne genommene Ausreden.

Was ebenfalls Bände füllt, sind Verweise darauf, wonach das Auto ohnehin für den Kundendienst, den Verkauf, die Verschrottung oder die Auslieferung ins Ausland vorgesehen sei. Als besonders findig treten die Fahrer von landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen auf. Unter diesen ist offenbar die Ansicht weit verbreitet, dass für ein auf dem Acker genutztes Gefährt Bremsen, Licht oder Hupe eher zweitrangig sind.

Aus den über 200 Kommentaren und Ausreden, die in den TÜV SÜD Service-Centern zusammengetragen wurden, nachfolgend die 10 häufigsten, respektive originellsten:

1. „Das Auto kriegt morgen meine Frau zum Geburtstag als Überraschung, ich muss jetzt sofort TÜV haben."

2. „Mit dem Wagen fährt nur meine Frau."

3. „Da habe ich keine Ahnung, mit dem Auto fährt nur mein Mann."

4. „Meine Frau bringt mit dem Auto bloß die Kinder zur Schule."

5. Attraktive Frau: „Mein Freund meinte, wenn ich beim TÜV vorfahre, bekommen wir vielleicht die Plakette."

6. Kundin: „Mein Mann hat gesagt, ich soll alles unterschreiben, wir verkaufen das Auto eh an die Werkstatt."

7. „Der Ölverlust kommt vom Danebenleeren beim Einfüllen."

8. „Ich fahr eh bloß bei Tag." (bei Beleuchtungsmangel)

9. „Die Nebelschlussleuchte brauch ich nicht, bei so Wetter bleib ich sowieso zuhause."

10. „Da passiert doch nichts, den Riss hab ich schon seit einem Jahr in der Scheibe."

www.tuev-sued.de


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