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70 Prozent weniger Auffahrunfälle dank Fahrer-Assistenz

04 Dezember, 2018

Unbestritten sorgen die modernen Fahrassistenzsysteme für mehr Sicherheit im Verkehr. Der japanische Hersteller Toyota

legte dazu jetzt zwei eindrucksvolle Zahlen zur Analyse der Unfallzahlen für Fahrzeuge mit dem Toyota Safety Sense vor: rund 70 Prozent weniger Auffahrunfälle. In Verbindung mit einem Millimeterwellen-Radar, das auch Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer bei geringen Geschwindigkeiten erkennt, steigt diese Zahl sogar auf 90 Prozent.

Nach nur dreieinhalb Jahren mit dem Toyota Safety Sense-System seien jetzt mehr als zehn Millionen Fahrzeuge mit dem System ausgerüstet, dass seit 2015 in 68 Ländern angeboten wird. Rund 90 Prozent aller neu zugelassenen Pkw in Japan, Nordamerika und Europa sind damit ausgestattet. Allein in Europa werden bis zum Jahresende fast zwei Millionen Fahrzeuge mit dem System über die Straße rollen.

Seit Jahresbeginn ist die zweite Generation mit erweiterten Funktionen auf dem Markt. Nun kündigt sich die nächste Stufe an, die – zum Teil gegen Aufpreis – die heute maximal mögliche Sicherheit bietet und bis 2020 in rund 100 Ländern eingeführt werden soll. Die Elemente:

Ein Pre-Collision System (PCS), das Gefahren vor dem eigenen Fahrzeug erkennt und Unfälle verhindert oder Folgen abschwächt. Neben anderen Verkehrsteilnehmern werden Fußgänger zuverlässig bei Tag und Nacht erfasst, Fahrradfahrer werden tagsüber vom System erkannt.

Eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage (ACC), die selbstständig den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen hält.

Eine Verkehrszeichenerkennung (RSA), die den Fahrer auf geltende Tempolimits und andere Verkehrszeichen aufmerksam macht.

Neben diesen Funktionen ist eine intelligente adaptive Geschwindigkeitsregelanlage verfügbar, die die ACC mit der Verkehrszeichenerkennung kombiniert. Der Fahrer kann das Tempo seines Autos per Knopfdruck an das geltende Geschwindigkeitslimit anpassen

Eine Spurverlassenswarner (LDA), der vor einem unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur warnt. Ein neuer Spurhalteassistent (LTA) hält in Verbindung mit der ACC zudem das eigene Fahrzeug durch einen gezielten Lenkimpuls mittig in der Fahrspur.

Ein Fernlichtassistenten (HBA), der bei Nacht selbstständig zwischen Abblend- und Fernlicht wechselt. ampnet/Sm


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