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Rennspiele verleiten zu Raserei

Eine riskantere Verhaltensweise im Straßenverkehr zeigen junge Autofahrer, die Autorennen am

Computer spielen. Dies haben chinesische Wissenschaftler der Jiaotong Universität festgestellt. Bisher gingen Experten davon aus, dass solche Spiele keinen Einfluss aufs Fahrverhalten nehmen.
Mit einem Persönlichkeitstest wurden dazu zwei Gruppen mit je 20 Studenten untersucht. Dabei spielte eine Gruppe 20 Minuten lang ein Autorennspiel, die andere Solitär.
Mögliche Verhaltensweisen im Straßenverkehr zeigte anschließend der sogenannte „Vienna Risk-Taking Test“. Probanden sehen sich dabei Videos von riskanten Verkehrssituationen aus der Fahrerperspektive an. Erscheint ihnen das Fahrmanöver zu riskant, können sie per Stopp-Taste unterbrechen.
Das Ergebnis: Die Solitär-Spieler beendeteten die kritische Situation deutlich früher. Und wer im Persönlichkeitstest schon mehr Abenteuerlust zeigte, handelte auch im Verkehr risikoreicher.
Ein weiteres Experiment variierte die Brutalität in den Rennspielen. Das Ergebnis der Forscher:
Je höher das Intensitätslevel des Spiels ist, desto höher ist auch die Neigung zu risikoreichen Autofahrten. mid/rawi


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