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Wenn der Zebrastreifen zur Gefahr wird

22 Januar, 2010

Wenn der Zebrastreifen Wenn der Fußgängerüberweg nur schwer einsehbar ist, kann er für

Fußgänger schnell zur Gefahr werden. Die Überquerung der Fahrbahn an anderer Stelle, wäre dann durchaus sicherer. Deutschlands großes Autoportal auto.de fasst den aktuellen Eurotest zusammen, der Europas „Zebrastreifen“ unter die Lupe nahm.

Insgesamt wurden 360 Fußgängerquerungen, wie die Zebrastreifen in der Fachsprache heißen, in 38 Großstädten Europas getestet. Dazu gehörten auch 80 Querungen in deutschen Metropolen. Überprüft wurde die Sicherheit anhand dreier Kategorien: Sichtbarkeit, Zugang und Gestaltung.

Demnach befindet sich der schlechteste getestete Zebrastreifen in Stuttgart an der Lange Straße, Ecke Theodor-Heuss-Straße. Tagsüber schon sehr unübersichtlich, fällt die fehlende nächtliche Beleuchtung besonders schwer ins Gewicht. Außerdem fehle ein entsprechendes Hinweisschild und die Markierung auf der Straße sei stark abgenutzt. Die Gefahr: Nähert sich ein Fahrzeug (www.auto.de/autokauf/fahrzeug/autotipp-10), wiegen sich die Fußgänger auf dem Überweg in Sicherheit, der Fahrer kann diesen jedoch kaum als solchen erkennen. Laut Testergebnis befinden sich die beiden sichersten getesteten Zebrastreifen in der Münchner Innenstadt. Für den Überweg an der Kreuzung Brunn- und Kreuzstraße fehlte zur Perfektion nur noch ein Leitsystem für Sehbehinderte.

Im End-Ergebnis gab es für die deutschen Fahrbahnquerungen nicht ein einziges mangelhaftes Prädikat. 15 % der getesteten deutschen Überwege haben jedoch ein „bedenkliches“ Sicherheitsniveau und damit den Test nicht bestanden. Damit bewegt sich Deutschland auf europäischem Niveau. Europaweit haben 16 Prozent der Überwege den Test nicht bestanden. Lisa Neumann, Unister GmbH, Barfußgässchen 12, 4109 Leipzig, www.auto.de


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