Schnee, Eisregen, glatte Straßen, zugefrorene Scheiben, Dunkelheit und schlechte Sicht: Der Winter macht es Autofahrern nicht leicht.
Laut Deutschem Wetterdienst bleibt es vorerst bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Vor allem in Höhenlagen und auf Nebenstraßen gilt besondere Vorsicht.
Das Statistische Bundesamt hat für 2024 rund 13.000 Unfälle mit Personenschaden ermittelt, die auf Glätte durch Regen, Eis und Schnee oder sonstige Witterungseinflüsse zurückgingen. Beim aktuellen Wetter gilt, nicht nur die eingeschränkte Sicht zu berücksichtigen, sondern auch den möglicherweise verlängerten Bremsweg. Bei Schnee und Glätte kann das Auto bei einer Gefahrenbremsung zudem ins Schleudern geraten, warnt der Automobilclub von Deutschland. (AvD).
Allgemein gilt bei winterlichen Straßenverhältnissen, die Geschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen anzupassen und genügend Abstand zum vorherfahrenden Fahrzeug zu lassen. Winter- oder Ganzjahresreifen sollten selbstverständlich sein. Es empfiehlt sich, frühzeitig hochzuschalten. Dadurch hat das Fahrzeug wehr Grip. Wenn möglich, sollte auch einmal probeweise gebremst werden, um ein Gefühl für die Situation zu bekommen, empfiehlt der Automobilclub AvD. Bei der Fahrt sollten keine ruckartigen Lenkbewegungen gemacht werden. Gerät das Fahrzeug doch mal ins Schleudern, ist es ratsam, den Gang rauszunehmen, leicht anzubremsen und gefühlvoll gegenzulenken.
Sollte Eisregen einsetzen oder gar eine Eisschicht auf der Straße sein, wartet man am besten den Winterdienst ab, denn die Reifen haben dann so gut wie keinen Grip mehr. Fährt man hinter einem Streufahrzeug, dann sollte entsprechender Abstand eingehalten werden, damit der eigene Pkw nicht vom Streugut getroffen wird. Das könnte die Scheiben verschmieren oder auch den Lack beschädigen. Ein Überholen ist zwar grundsätzlich erlaubt, aber nicht zu empfehlen, da die Straße davor ist glatt. Der Autoclub AvD rät auf jeden Fall, lieber etwas mehr Zeit einzuplanen, um möglichst sicher ans Ziel zu kommen. ampnet/aum
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