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Streifkollision – Hohe Risiken

Seitliche Streifkollisionen bergen für Autofahrer große Risiken. Denn im Gegensatz zu Unfällen, bei denen die Autos frontal zusammenstoßen und mit den Knautschzonen einen großen Teil der Energie absorbieren, fährt das Auto nach einer seitlichen Kollision meist weiter und kann dabei weitere Hindernisse treffen.

Nach Angaben des ADAC kommt es bei jedem vierten Unfall zu einer Mehrfachkollision. Hierbei steigt das Verletzungsrisiko um rund fünf Prozent.

Die unkontrollierte Weiterfahrt nach dem Entlangstreifen an einem Hindernis oder einem anderen Fahrzeug könnte durch neue Assistenzsysteme verhindert werden. So zum Beispiel durch das Einleiten einer Notbremsfunktion, sobald ein Airbag ausgelöst hat. Dadurch würde das Fahrzeug rasch nach dem Zusammenprall zum Stehen kommen.

Weiteren Verbesserungsbedarf in Sachen Unfallschutz sieht der Autoclub beim Thema Überschlag. Denn bei 17 Prozent der untersuchten Unfälle kam es zu einem unfreiwilligen „Kopfstand“. Bei derartigen Crashs könnten in Zukunft spezielle Sensoren einen drohenden Überschlag erkennen und die Airbags entsprechend auslösen. Da Autos vor einem solchen Szenario meist ins Schleudern geraten, wäre auch eine Verknüpfung mit ESP denkbar, bei der der Schleuderschutz die Airbags auf einen möglichen Einsatz vorbereitet. mid/sta ADAC


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